Schmalspurige Kleinbahndampflokomotive Baureihe 99.51–60

Die Loks der Baureihe 99.51–60 wurden hauptsächlich auf Sachsens Schmalspurbahnen eingesetzt, doch in der DDR fand sie auch bei anderen 750mm-Schmalspurbahnen ihre Spielweise. So fuhren zum Beispiel auch auf Rügen lange Zeit viele Loks dieser Baureihe. Diese Meyerlokomotiven haben auch die Bezeichnung "Sächsische 4K". Es handelt sich hierbei um Verbundlokomotiven mit Flachschiebern. Die Niederdruckzylinder sind die vorderen, also jene, die näher an der Lokfront sind. Dementsprechend sind die hinteren Niederdruckzylinder. Aufgrund der Tatsache, dass die Zylinder jener Verbundloks logischerweise verschiedene Durchmesser haben, ist der Abstand des Treibstangenlagers zum Rad bei dem vorderen Fahrgestell kleiner, als beim hinteren. Darum sind die hinteren beiden Achsen der Lok über Kurbelwellen angetrieben. 

 

Bild oben:

Die 99 574 fährt bei der Döllnitzbahn.

Bild unten:

Zu sehen ist hier die Lok 99 534. Sie steht in dem sächsischem Ort Geyer als Denkmal.

 

Bild oben und unten: Im Deutschen Dampflokomotiv Museum in Neuenmarkt steht Lok 99 1562-0, die einst auf Rügen im Einsatz war, auf einem Normalspurwagen. Auf dem oberen Bild ist gut erkennbar, dass die hinteren beiden Achsen über Wellen angetrieben werden und der Treibzapfen nicht in das Rad integriert ist.

Bild unten: Die hier gezeigte 4K steht auf einem Abstellgleis in Putbus auf Rügen.

 

 

 

 

Technische Daten
Höchstgeschwindigkeit 30 km/h
Leistung 154 kW
Masse 22,4 t
Länge über Puffer 9 m

Erstes Baujahr

1892
Achsfolge B'B'

 

www.lokdaten.de.to