Schnellzugdampflok Baureihe 15 (Bayrische s 2/6)

Angeregt von Schnellfahrtversuchen der Preußischen Eisenbahn (K.P.E.V.) ließ die Bayrische Staatseisenbahn (K.Bay.Sts.B.) im Jahr 1906 eine Lokomotive bauen, die zur Legende werden sollte. Der Barrenrahmen, der Betrieb mit Heißdampf, das Vierzylinderverbundtriebwerk und Ansätzen einer Stromlinienverkleidung präsentierte sich diese Lok im Jahre 1906 auf dem neusten Stand der Technik. Schon 1907 brach die Lok den bestehenden Geschwindigkeitsrekord und stellte mit 154,2 einen neuen auf, der bis 1936 nicht gebrochen werden sollte, sodass sie bis dahin als schnellste Lokomotive der Welt galt. Nach der Eingliederung in die Reihen der Reichsbahn wurde die Bayrische S 2/6 im Jahr 1925 zur Baureihe 15. Zu einem nennenswerten Betrieb unter dieser Nummer kam es allerdings nicht, denn schon bald darauf wurde die einzige jemals gebaute S 2/6 in das schon 1899 eröffnete Verkehrsmuseum Nürnberg überführt, wo sie bis heute im dunkelgrünen Anstrich als S 2/6 zu bewundern ist.

Bild oben: Die einzige je gebaute S 2/6 wird nun schon seit vielen Jahrzehnten vom Verkehrsmuseum in Nürnberg beherbergt.

 

Höchstgeschwindigkeit 154,2 Km/h
Leistung 1620 kW
Masse 83,4 t
Länge über Puffer 21,2 m

erstes Baujahr

1906
Achsfolge 2'B2'

 

www.lokdaten.de.to