Elektrischer Stadtbahntriebzug Baureihe 481

In den 1990er Jahren "eroberte" eine neue Generation von S-Bahn Triebwagen den Stadtbahnverkehr Berlins. 1996 kam es zur Erprobung der ersten zehn Viertelzüge dieser Baureihe. Völlig neu war dabei, dass erstmals Übergänge zwischen den Viertelzügen existierten. Diese mit Kurzkupplungen und Übergängen verbundenen Viertelzüge lassen sich allerdings dadurch im Betrieb nicht ohne Weiteres trennen. Bei den Daten wird von der kleinsten Einsetzbaren Einheit ausgegangen: Dem Halbzug, also einem Triebzug, der aus zwei Wagen besteht: Einem ETA (Elektrischer Triebwagen mit Führerraum) und einem ETB (Elektrischer Triebwagen ohne Führerraum). Der ETA verfügt über zwei Triebdrehgestelle. Bei den ETB's ist nur eines der beiden Drehgestelle angetrieben. Die Fahrzeuge gelten nach dem Auftreten Vielfältiger technischer Probleme ab 2009 als unzuverlässig. Es formte sich sogar der Begriff einer "S-Bahn-Krise".

Bild oben: Wie bei der Berliner S-Bahn üblich beziehen auch die 481er ihren Strom aus einer seitlich geführten Stromschiene. Das Bild zeigt einen Zug der Baureihe am 27. 11. 2015 bei der Einfahrt in den Bahnhof Berlin Ostkreuz.

 

Technische Daten
Höchstgeschwindigkeit 100 Km/h
Leistung 600 kW (Stundenleistung)
Masse 59 t
Länge über Puffer 36,8 m

Früheste Indienststellung

1996
Achsfolge Bo'Bo'+2'Bo'

 

www.lokdaten.de.to