Mess-,Regional- und ehemaliger Fernverkehrsdieseltriebzug

1996 versuchte die Deutsche Bahnindustrie von den Italienischen Neigetechniksystemen aus dem Hause FIAT wegzukommen. Dieser Versuch war der Beginn einer langen Reihe von Experimenten und Rückschlägen. Zunächst entstand daraus die Baureihe 611. 1998 wurde die Baureihe 612 erstmals vorgestellt und seit 2000 ist sie im Dienst, allerdings war die Neigetechnik immer noch nicht ganz ausgereift. 2004 ordnete man an, dass der Zug die Neigetechnik nicht anwenden dürfe. 2005 tauschte man die Achsen aus und verwendet seit dem welche aus extra gehärtetem Stahl. Seitdem ist dieser Zug wieder mit Neigetechnik unterwegs.Heute wird dieser Zug mit der Achsfolge 2'B'+B'2' mit zwei Zugteilen vor allem im Regionalverkehr eingesetzt. Man trifft oft mehrere Züge im Zugverband an, sowie im Bild, das den 612 099 mit drei weiteren jeweils zweiteiligen Zügen am Haken im Würzburger Hbf zeigt. Ein einziger Zugverband, der 612 901/902 wird für Messzwecke eingesetzt und ist dafür auch entsprechend mit der nötigen Technik ausgerüstet. Er hat z. B. einen Messstromabnehmer. Auch im Ausland ist dieser Zug für Vermessungen unterwegs. Im Jahr 2003 wurde ein 612er als Ersatz für den Dieselgetriebenen ICE-TD über eine Weile eingesetzt. Damals verpasste man den betroffenen Fahrzeugen eine DB Fernverkehrslackierung, also weiß mit rotem streifen.

 

Technische Daten
Höchstgeschwindigkeit 160 Km/h
Leistung 2 x 559 kW
Masse 116 t
Länge über Puffer 51,75m

erstes Baujahr

1998

Achsfolge

2’B’+B’2’

 

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